Stadtbienen

Die westliche Honigbiene ist sowohl durch ihren natürlichen Charakter als auch durch langjähriger Zucht ein sehr friedliebendes Tier. Die Honigbiene hat seit jeher eine wichtige Rolle innerhalb vieler Ökosysteme und ist verantwortlich für die Bestäubung einer Vielzahl von Pflanzen.

Tipps zum Umgang mit Bienen

  • Bitte lasst die Bienenstöcke im Garten unberührt. Die Deckel oben drauf dürfen unter keinen Umständen abgenommen werden.
  • Gucken von außen ausdrücklich erlaubt!
  • Bitte nicht vor dem Flugloch zwischen der Bienenkiste und Gartenzaun stehen!
  • Die Honigbiene besitzt ein ausgesprochenes freundliches Wesen und sticht nur im äußersten Notfall. Ihr Stachel wird beim Stich ausgerissen und sie verendet deshalb in der Regel.
  • Bienen sind Vegetarier also keine Sorge um Eurer Picknick oder Grillbuffet.
  • Tanzt euch eine Biene doch mal in wahrsten Sinne des Wortes auf der Nase herum, versucht hektische Bewegungen zu vermeiden. Ihr Besuch kann genauso entspannt beobachtet werden wie z.b. bei einem Schmetterling oder Marienkäfer. Entweder die Biene hat sich auf Euch verirrt oder Ihr riecht einfach nur unglaublich lecker blumig.
  • Die Bienen nicht Anpusten oder mit der Hand wegscheuchen!
  • Die Bienen sitzen manchmal auch auf Blumen auf der Wiese, deshalb: Nicht barfuß auf der Wiese laufen!
  • Wenn es doch zu einem Stich kommen sollte, behandelt die Stelle mit einem Kühl-Gel!

Warum es sinnvoll ist Bienen in der Stadt zu halten

  • In der Stadt bieten Parkanlagen, Hausgärten, Alleen und begrünte Flachdächer den Bienen viele gemütliche Plätze zum Nisten und ein leckeres Angebot an blühenden Pflanzen.
  • Bienen lieben die Wärme, darum ist das Mikroklima der Städte, das 2-3°C über dem Klima des Umlandes liegt, perfekt. Das heißt auch Stadtbienen sind im Frühjahr zeitiger und im Herbst länger unterwegs als ihre Verwandten auf dem Land.
  • Stadtimker ernten deutlich mehr Honig als Landimker. Das beweist die Statistik des Deutschen Imkerbundes Jahr für Jahr.
  • Bienen sind die perfekten Stadtbewohner und Haustiere. Sie brauchen nicht gefüttert zu werden und Du musst morgens nicht mit ihnen Gassi gehen.
  • Die pelzigen Insekten können die Lebensqualität in den Städten deutlich verbessern. Sie produzieren nicht nur leckeren Honig sondern sind für viele Stadtimker das perfekte Hobby als Ausgleich zum Bürojob.
  • Imkern in der Stadt ist unbürokratischer als auf dem Land, da beim Aufstellen der Bienenstöcke weder auf Naturschutzgebiete noch auf Belegstellen geachtet werden muss.
  • In der Stadt werden weder Pflanzenschutzmittel versprüht noch besteht die Gefahr, dass genveränderte Pflanzen angebaut werden. In der Stadt blüht beinahe das ganze Jahr durchgehend immer irgendwas. Dadurch sind Stadtbienen gesünder und produktiver.